Chemie entdecken

19. April 2011 von admin | keine Kommentare

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Der Wettbewerb wird zweimal Jahr von einer Arbeitsgruppe („Kölner Modell“) der Universität Köln sowie Vertretern von Schulen und Wirtschaft angeboten. Die neuen Aufgaben erscheinen jeweils Anfang Januar und Ende August und sind im Internet abrufbar bzw. werden auch an die Schulen verschickt.

Bei den Wettbewerbsaufgaben handelt es sich jeweils um praxisnahe, mit Mitteln aus dem normalen Haushalt durchführbare Versuche. Die Schüler sollen in der Regel fünf bis sechs Experimente durchführen und dokumentieren. Hierzu wird eine Dokumentation der Versuchsergebnisse, auch mit Bildern und/oder CDs, im Umfang von ca. 5-10 Seiten (gedruckt oder handschriftlich) verfasst. Hinzu kommen etwa fünf auf die Experimente bezogene Fragestellungen, die in ähnlichem Umfang zu beantworten sind.

Die Aufgaben Ende August eignen sich im Rahmen des Lehrplans hervorragend für den Wieder-Einstieg in den Chemieunterricht nach einem „chemie-losen“ Schuljahr. Hierzu werden diese in Zukunft regelmäßig in den Klassen 10 in den Unterricht eingebunden. In den Schuljahren zuvor waren die Aufgaben in der Chemie AG bearbeitet worden.

Für die Arbeit an den Wettbewerbs-Aufgaben haben die Teilnehmer etwa zwei Monate Zeit. Die Schüler der Realschule bearbeiten sie in einem Zeitraum von etwa vier bis fünf Wochen im Unterricht (10 bis 12 UStd.). Die Schüler führen die Versuche in Kleingruppen durch und recherchieren zu den Fragen im Internet bzw. in der vorhandenen Literatur. Jeder Schüler fertigt ein individuelles Arbeitsergebnis an.

Die eingereichten Dokumente werden von der Kölner Arbeitsgruppe bewertet. Schüler, die mindestens 50% der Punkte haben, erhalten ein Zertifikat, sowie eine Bemerkung auf dem nachfolgenden Zeugnis unter „außerunterrichtliches Engagement“. Die Besten Schüler werden außerdem nach Köln eingeladen und dort nochmals geehrt.

Es nehmen jeweils mehrere tausend Schüler an dem Wettbewerb teil, im Herbst 2010 waren es 5.800.

Von der Realschule Radevormwald haben im Herbst 2010 insgesamt 22 Schüler ihre Arbeiten eingeschickt, davon haben 19 das Zertifikat erhalten. Aus Anlass der Übergabe der Zertifikate an die Schüler erschienen in der örtlichen Presse ausführliche Artikel.

Ansprechpartner: Herr Dr. Kleinschmidt, Herr Dr. Michalides